Govern · Technologie- und KI-Beratung auf Board-Ebene

Technologieentscheidungen verdienen eine unabhängige Stimme.

Eine langfristige Beratungsbeziehung mit wenigen Unternehmen — Softwarehäusern, Industriegruppen, Familienunternehmen und Portfoliogesellschaften gleichermaßen —, deren Zweck die Qualität der Entscheidung ist und nicht der Umfang des Programms, das ihr folgt.

Die meisten Technologievorlagen erreichen ein Gremium fertig argumentiert. Erstellt von denen, die sie umsetzen werden, geprüft von denen, die sie beauftragt haben, gestützt von Anbietern mit einer Position. Jeder in dieser Kette ist kompetent, und fast jeder hat ein Interesse daran, dass die Antwort Ja lautet.

Was üblicherweise fehlt, ist ein Beteiligter ohne Interesse am Ergebnis, mit genug technischer Tiefe, um die Vorlage statt der Zusammenfassung zu lesen, mit genug operativer Erfahrung, um zu wissen, was tatsächlich geschieht, wenn sie auf das Geschäft trifft — und mit genug Abstand, um zu sagen, dass ein Programm beendet gehört.

Die teuersten Technologieentscheidungen sind selten die, über die gestritten wurde. Es sind die, denen im Raum niemand gewachsen war.

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Die Rolle

Was sie ist

  • Unabhängiges Urteil zu Technologie- und KI-Strategie
  • Widerspruch gegen die Annahmen, auf denen eine Strategie steht
  • Zweite Lesung großer Technologieinvestitionen vor der Freigabe
  • Bewertung von Build, Buy, Partner und Abwarten
  • Eine Sicht darauf, wo KI Marge zerstört und wo sie operativen Hebel schafft
  • Eine Sicht darauf, wo sich Automatisierung und Robotik rechnen und wo sie Theater sind
  • Direkter, vertraulicher Zugang zwischen den Sitzungen

Was sie nicht ist

  • Umsetzung oder Lieferung
  • Ein Teilzeit-CTO, ein ausgelagerter CIO oder Ersatz für eine unbesetzte Stelle
  • Anbieterauswahl mit wirtschaftlichem Eigeninteresse
  • Eine Beratung, die mit dem Programm wächst, das sie empfiehlt
  • Teilnahme ohne Vorbereitung

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Womit ein Mandat tatsächlich zu tun hat

Das sind die wiederkehrenden Fragen. Die konkreten sind immer besser.

  1. Welche KI-Investitionen verdienen Kapital — und welche kaufen einen Produktivitätsgewinn, den der ganze Markt ohnehin bekommt?
  2. Wo zerstört KI in diesem Geschäft Marge, und wo schafft sie operativen Hebel?
  3. Welche Technologieprogramme sollten beendet werden?
  4. Repariert die Technologie einen schlechten Prozess oder digitalisiert sie ihn nur?
  5. Ermöglicht die Systemlandschaft Veränderung — oder verhindert sie sie still?
  6. Hat das Unternehmen nutzbare Daten oder schlicht viele Daten?
  7. Wo ist Automatisierung wirtschaftlich sinnvoll, und wo bringt Robotik echte Rendite statt einer Vorführung?
  8. Welche Fähigkeiten sollten intern bleiben, und welche sind heute günstiger gemietet als besessen?
  9. Welche Anbieter erzeugen eine Abhängigkeit, aus der das Unternehmen nicht mehr herauskäme?
  10. Wo ist Bequemlichkeit still zu geschäftskritischer Infrastruktur geworden?
  11. Verhindert die Organisationsstruktur, dass aus Technologie ein Hebel wird?
  12. Wie verändert eine Akquisition Technologie und Betriebsmodell?
  13. Welche technologischen Annahmen stecken in der aktuellen Strategie, und was geschieht, wenn sie falsch sind?
  14. Wie verändert Technologie die Wettbewerbsposition dieses Unternehmens über drei bis fünf Jahre?
  15. Unterschätzt das Management die Disruption — oder überschätzt es sie, was in einem guten Geschäft der teurere Irrtum ist?

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Wie ein Mandat arbeitet

Die Form wird zu Beginn vereinbart und bleibt bewusst einfach.

  1. Eine dauerhafte Beziehung, kein Projekt

    Ein Geschäft gut genug zu verstehen, um ihm zu widersprechen, braucht Zeit, die kein einzelnes Projekt hergibt. Mandate sind von vornherein langfristig angelegt.

  2. Gremien-, Ausschuss- und Managementsitzungen

    Teilnahme dort, wo die Entscheidung tatsächlich fällt — Aufsichtsrat, Beirat, Geschäftsführung, Investment Committee oder direkt beim Gesellschafter. Vorbereitet, mit vorab gelesenen Unterlagen.

  3. Schriftliche Position zu folgenreichen Entscheidungen

    Wo eine Entscheidung es rechtfertigt: eine kurze schriftliche Argumentation, die zirkulieren, bestritten und zu den Akten genommen werden kann.

  4. Zugang zwischen den Sitzungen

    Die wertvollsten Entscheidungen fallen nicht in einer Sitzung. Direkter Zugang zählt mehr als ein fester Turnus.

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Begrenzte Beiratskapazität.

Ein Mandat funktioniert nur, wenn Zeit bleibt, das Geschäft wirklich zu verstehen, und Unabhängigkeit sich nicht über zu viele Räume verteilt. Eine kleine Zahl zusätzlicher Mandate wird geprüft; neue Mandate werden selektiv angenommen.

Anfragen werden persönlich geprüft und vor jeder Zusage einer Konfliktprüfung unterzogen. Im Übrigen ist das Kriterium einfach: ob ein unabhängiges Technologieurteil die Entscheidungen dieses Gremiums spürbar beeinflussen kann.

Mandat anfragen

Beschreiben Sie das Unternehmen, die vorgesehene Rolle und die Entscheidung, die zur Anfrage geführt hat.

Für Geschäftsführer, Gesellschafter, Aufsichtsräte, Beiräte und Operating Partner.